Das Wochenende mal kurz aufgearbeitet…

Diese Woche lief bekanntlich nicht viel auf dem Blog, schon dreimal nicht was Borussia angeht. Dabei hab ich mir am Dienstag das Spiel gegen Roßbach angetan. Doch viel zu berichten gibt es davon nicht. Es war kalt, es war naß und es war unfassbar deprimierend. 150 Zuschauer (höchstens) wollten sich das Spiel um die goldene Ananas antun. Viel zusehen gab es dabei nicht. Die ersten zehn Minuten sah die Partie recht ausgeglichen aus, danach dominierte Borussia das Geschehen. Wen wunderts wenn man nach ein paar Stunden Arbeit, nachmittags um halb drei in den Bus steigt 200km Richtung Süden fährt und weiß, das es nicht mehr als ein Freundschaftsspiel ist. Von dem man auch erst spät in der Nacht wieder nach Hause kommen wird, um am morgen danach wieder arbeiten zu gehen. Englische Wochen zu solch einem Zeitpunkt in der Saison sind alles andere als Werbung für den Oberligafussball.
Warum konnte man den Spieltag nicht auf den Samstag verlegen. Dann wäre zwar die Saison eine Woche länger, aber in der fussballlosen Zeit würde die Oberliga so mehr ins Blickfeld rücken.

Ist ja nur so ein Gedanke…zurück zum Spielgeschehen. Kurz vor der Halbzeit nutzte Dennis Siga eine der vielen klaren Möglichkeiten für Borussia an diesem Abend zum verdienten 1:0. In der zweiten Hälfte sollte sich am Gesamtbild nicht viel ändern. Borussia zeigte teils schönen Fussball, erspielte sich eine Chance nach der anderen, aber fehlende Konzentration sollte keine weiteren Treffer folgen lassen. Deniz Siga scheint im Saisonendspurt wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Ob es am Abgang von Haijadarovic liegt? Als Stürmer Nummer eins kann er jetzt wieder das tun was er am besten kann, stürmen und Tore schießen. Vorbei die Zeit als er auch schonmal rechts aussen aushelfen musste. An seinem Engagement kann es nicht gelegen haben das die Trainer auf Andere setzten. Ober er nächste Saison noch seinen Kampfgeist und Teamspirit im Borussentrikot zeigen wird scheint momentan sehr fraglich. Trotz laufendem Vertrag gab es am Dienstag Spekulationen um einen Vereinswechsel, dasselbe gilt für David Becker.
Sportlich würde man damit zwei weitere Baustellen im Kader für die kommende Saison bekommen. Mit Becker würde ein defensiv vielseitig einsetzbarer Spieler aus dem Kader fallen. Der auch am Dienstag wieder eine starke Vorstellung ablieferte. Defensiv stand er immer richtig, rückte gekonnt ein, machte Räume dicht und zeigte sein gewohnt starkes Zweikampfverhalten. Dabei kommt er mittlerweile mit wenig Fouls aus. Auch offensiv sah man eine Entwicklung. Er wird öfter mal von seinen Kollegen als Anspielstation gesucht, sein Kopfballspiel wird immer überzeugender und als einer der wenigen Spieler sucht er auch mal den Schuß aus der zweiten Reihe. Da wundert man sich schon warum man solch ein talentiertes “Eigengewächs” nur mit einem Einjahresvertrag ausstattete.

Mit dem Abgang von Siga ist der Sturm mehr oder weniger nicht mehr vorhanden. Keiner der sogenannten Perspektivspieler hinten dran konnte sich aufdrängen. Ebenfalls nicht besetzt ist die Position im Tor. Die Verträge aller drei Torhüter laufen zum Saisonende aus. Boric scheint den Verein nach einem halben Jahr wieder verlassen zu wollen. Sebastian Grub hat sich sportlich spätestens nach dem “Tor des Jahres” bei der Zweiten im Spiel gegen Limbach selbst aufs Abstellgleis gestellt. Bleibt der Dritte im Bunde Thomas Wiener. Der Mainzer hatte in den bald zurückliegenden zwei Spielzeiten mit reichlich Verletzungspech zu kämpfen. Mittlerweile ist er wieder fit und zeigte am Dienstag einmal mehr warum er trotz seiner bloß bisher 25 Spiele im Borussentrikot immer wieder als Nummer eins aus der Saison geht. Mit Thomas Wiener würde ein Spieler gehen der die letzten dürftigen Jahre alle miterlebt hat. Wiener gehört seit 2009 zur Mannschaft.
Interessant am Rande Phillip Galle im Sommer von Paul Linz aus der Trierer A-Jugend mitgebracht für die Zweite, kam am Dienstag zu einem Kurzeinsatz.

morgen in Köllerbach

Heute muß Borussia bei den abstiegsbedrohten Köllerbachern antreten. Für die Sportfreunde geht es nach dem Abrutschen auf einen Abstiegsplatz um den Ligaerhalt. Entsprechend kann man sich auf motivierte Gastgeber einstellen, die mit allen Mitteln zum Sieg kommen wollen. Stammtorwart Flauss wird allerdings nach seiner roten Karte in Gonsenheim fehlen. Für ihn wird Tobias Karrenbauer spielen, wer bei dem Namen jetzt an die Ministerpräsidentin denkt liegt nicht verkehrt, es ist ihr Sohn. Sechs Spiele in Folge konnte Köllerbach jetzt nicht gewinnen, nur zwei von möglichen 18 Punkten wurden geholt. Selbst ein schneller 2:0 Vorsprung wie letzte Woche in Gonsenheim schaffte man nicht über die Runden zu bringen. Wenn gleich der Ausgleich unfassbar bitter war. Bei 2:1 Führung spielte man den Ball ins Aus, statt das Gonsenheim nun den Einwurf zurückspielt, machen sie daraus das 2:2. Danach brannten Nicolas Delahaye und Sebastian Flauss die Sicherungen durch, beide flogen vom Platz.
Für Borussia gehts um nicht mehr viel, dennoch wird man sich sicherlich nicht dem Vorwurf aussetzen wollen Nachbarschaftshilfe geleistet zu haben, zumal die letztjährige Pleite mit einem 5:2 recht deftig ausfiel. Die Statistik spricht gegen einen Auswärtssieg, den letzten und einzigen gab es 2007, das einzige unentschieden im Jahr darauf. Die Aussichten stehen eher also eher schlecht…

Für die, die sich das nicht antun wollen ein Programmhinweis: Im MDR gibt es morgen mittag das Aufstiegsendspiel Hallescher FC gegen RB Leipzig. Halle braucht einen Sieg für den Aufstieg, ausgerechnet gegen RB. Die finanziell an keine Grenzen gebundenen Messestädter verspielten in den letzten Wochen den fest eingeplanten Titel. Somit heißt es für Peter Pacult und sein Starensemble um dem österreichischen Nationalspieler Roman Wallner, den man extra in der Winterpause vom anderen Firmenverein RB Salzburg schickte, ein weiteres Jahr in Liga 4 zu verweilen.
In Halle setzt man dagegen auf langfristige Planung und Kontinuität. Doch morgen treffen zwei Trainer aufeinander die sich aus dem Eff, Eff kennen. Sven Köhler war zu Beginn seiner Trainerkarriere Co-Trainer unter Peter Pacult in Dresden. Seit 2007 ist Sven Köhler Trainer in Halle. Sportlich hat er den Verein wieder in die Regionalliga geführt und Schritt für Schritt dabei seine Mannschaft geformt. Halle steht sehr kompakt, die Defensive ist der Garant. Man legt kein Wert auf Ballbesitz, sondern auf schnelle überfallartige Angriffe. Dabei ist die Mannschaft in der Regel brutal effektiv. Ergebniss aus der richtigen Mischung von alten Erfahrenen und jungen aufstrebenden Talenten wie z.B. Andis Shala. Sein Vater Kujtim Shala spielte einst in Düsseldorf Bundesliga. Wie er spielt auch sein Sohn die kreative Schaltzentrale. Sowohl Mannschaft als auch Trainer sind ein eingespieltes Team. Ich merke schon ich könnte euch noch ne ganze Menge über Halle erzählen z.B. wie die Stadt den Verein mit einem neuen Stadion an alter Wirkungsstätte unterstützt und wie man jetzt eine Fussballeuphorie in Halle auslöste. Darüber welch tristen Zeiten dieser Club hinter sich hat. Zu Wendezeiten qualifizierte man sich zur 2.Bundesliga die damals noch zweigeteilt war und mit Auf und Abstiegsrunde versehen. Dieses Modell hat sich aber schnell als unbrauchbar erwiesen. Halle stieg damals sofort ab, der Sinkflug sollte ungebremst bis in die damalige 5.Liga führen. Man war einer der letzten Europacupteilnehmer der DDR und drohte zu verschwinden wie so viele Traditionsvereine aus dieser Zeit. Wer kennt schon Wismut Gera, Vorwärts Frankfurt oder Motor Suhl, die Liste könnte man ewig fortsetzen.

Ein weiterer brisanter Punkt an dem Spiel ist die Fanszene des HFC. Sie bezieht eindeutig Stellung gegen das Modell RB Leipzig und pflegt schon eine 20jährige Fanfreundschaft zum Ortsrivalen von RB, dem 1.FC Lok Leipzig. Für Brisanz sorgt neben dem möglichen Aufstieg der eigenen Mannschaft, das eben auch die Freunde von Lok an diesem Wochenende den Aufstieg schaffen könnten. Dann wäre Halle ab sofort Drittligist und RB Leipzig muß mit noch mehr Freikarten ködern um nicht im Wochenrhytmus vorgeführt zu bekommen was der Unterschied zu einem Traditionsverein ist.
Jede Wette das man bei beiden Spielen einen Platzsturm nach Spielende sehen wird, mit Bengalos…so werden Aufstige nämlich nicht erst seit Dienstag gefeiert…man sollte sich vielleicht mal wieder die Bilder aus Schwarz/Weiss Tagen in Erinnerung rufen und nicht jedem Medienhype vor einer Fussball EM für ernst nehmen. Passend dazu ein Artikel auf publikative.org

So jetzt wäre die Woche doch noch abgearbeitet…

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Portrait Stefan Krämer

“Als Trainer zu Arminia wechseln?” ”Ne, dann doch lieber beim Kampfmittelräumdienst arbeiten.” So oder so ähnlich hätte es sich anhören können, wenn man sich noch vor einem Jahr über die Jobsicherheit des Trainerpostens von Arminia Bielefeld unterhalten hätte. Sage und schreibe sechs Trainer wurden in knapp drei Spielzeiten verschlissen. Zuletzt entließ man Markus von Ahlen, der nach dem katastrophalen Abstieg aus der 2. Bundesliga, auch die sportliche Talfahrt in der 3. Liga nicht stoppen konnte. Nach zehn Spieltagen unter seiner Regie, stand man mit fünf mageren Punkten und noch keinem gewonnenen Spiel auf Platz 19.

Krämer als Glückgriff

Interimsweise sollte Stefan Krämer, zu dem Zeitpunkt noch Co-Trainer, die Mannschaft übernehmen. Stefan Krämer? In Fußball-Deutschland noch gänzlich unbekannt, sollte sich als ein Glückgriff für die leidgeplagten Ostwestfalen herausstellen. Zwar verlor man das erste Spiel unter seiner Leitung noch mit 0:1 gegen Heidenheim, aber nach diesem Spiel begann eine Aufholjagd, die so niemand erwartet hätte und zum Saisonende für einen gesicherten Platz im unteren Mittelfeld reichen würde. Doch wer ist überhaupt Stefan Krämer und woher kommt sein Erfolg? Stefan Krämer wurde in Mainz geboren und begann seine aktive Karriere beim FV Bad Honnef, welcher zu dem Zeitpunkt in der Oberliga Nordrhein- der heutigen NRW-Liga- spielte. Leider musste er seine aktive Karriere nach dem Wechsel zum Viertligisten FV Rheinbrohl- bei dem er übrigens Kapitän war- aufgrund einer Bänderverletzung im Knie, mit Anfang dreißig, beenden. Dies veranlasste Stefan Krämer dazu, der in seiner Freizeit gerne auch mal als DJ auflegt und vorzugsweise dunkle, rockige Bands, wie z.B. Sisters of Mercy hört, seine Trainer-Lizenz an der Hennes-Weißweiler-Akademie zu machen. Die Prüfung schloss er als Viertbester seines Jahrgangs ab. weiterlesen

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Zukunft der zweiten Mannschaft von Borussia Neunkirchen noch unklar

Heute Abend wird sich Fußball-Oberligist Borussia Neunkirchen nach einer durchwachsenen Saison ein vorletztes Mal im Ellenfeldstadion seinen Fans präsentieren. Um 19 Uhr empfängt die Mannschaft von Interimstrainer Catalin Racanel am 32. Spieltag den SV Roßbach/Verscheid.

Als Aufstiegskandidat wurde die Borussia vor der Saison gehandelt – diesem Anspruch aber zu keiner Phase der Saison gerecht. Mittlerweile befindet sie sich auf dem siebten Platz. “Naja, es wird Zeit, dass wir mal wieder ein Spiel gewinnen. Ich denke schon, dass die Mannschaft weiß, was man dafür tun muss”, antwortet Racanel auf die Frage, ob die Mannschaft des Tabellensiebten überhaupt noch zu motivieren sei. Bei der 0:1-Hinspielniederlage stand er noch selbst auf dem Feld. Von daher kennt er den Gegner ganz gut: “Die stehen defensiv sehr kompakt und lauern auf Konter. Trotzdem haben sie gerade erst 5:2 gegen Gonsenheim gewonnen.” Racanel wird sehr wahrscheinlich auf den zuletzt gesetzten Djemel N’Ganvala verzichten. Aufgrund einer Fußverletzung wird er geschont. Ob Nabil Dafi, der neben N’Ganvala auf der “Doppel-Sechs” spielt, eingesetzt werden kann, entscheidet sich erst kurz vor dem Spiel. Er erlitt am vergangenen Samstag (2:2 in Wirges) einen Schlag auf den Fuß. weiterlesen

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Wenn die Vorstadt ruft…Brebach ist zurück in der Oberliga!

Am gestrigen Sonntag hat der SC Halberg Brebach die Rückkehr in die Oberliga perfekt gemacht. Mit 2:0 gewann man beim schärfsten Konkurrenten Auersmacher und sicherte sich so einen Spieltag vor Schluß die Saarlandligameisterschaft. Nichts was mir besonders gut in Errinnerung bleiben wird. Gestern fand das wohl für lange Zeit letzte Heimspiel einer zweiten Mannschaft von Borussia Neunkirchen im Ellenfeld statt. Die Umstände die zu diesem Abstieg führten sind weitläufig bekannt. Man darf gespannt sein wie es weitergeht.

Doch zurück zum Oberligaaufsteiger, der mal wieder die alte Weisheit untermauert: Die Offensive holt Siege, die Abwehr gewinnt Meisterschaften. Bei den geschossenen Toren steht man mit 78 nur auf Platz vier. Hat damit deutlich weniger als der 2. Auersmacher(97) oder sogar noch der Fünfte Jägersburg mit 87 Toren. Die Abwehr dagegen war die beste der Liga mit 24 Gegentreffern. Kurios, Hasborn als Tabellendritter hat nur zwei Gegentore mehr und sogar 18 Treffer mehr erzielt. Doch zuviele Unentschieden kosteten die Meisterschaft.
Brebach gilt als spieldominante Mannschaft. Die sowohl marschieren kann, als auch mit einem Diagonalpass gekonnt Räume schafft für ihr schnelles Tempospiel. Ihr größtes Juwel hat einst bei Borussia in der Jugend gespielt, wechselte dann zur A-Jugend des FK Pirmasens und ist heute mit 23 als Offensivspieler Kapitän der Meistermannschaft. Sein Name Roman Hanschitz, seit mittlerweile 6 Jahren spielt er beim SC Halberg. Der Kirkeler hat nach 32 Spielen 20 Treffer auf dem Konto, große Ansprüche an den Fussball allerdings nicht mehr. Priorität geniesst das Medizinstudium entsprechend hat er trotz Angeboten von ambitionierten Oberligisten seinen Vertrag um ein Jahr verlängert.

Wie man hören konnte hat man sich in Brebach lange überlegt ob man das Abenteuer Oberliga angeht. Sicherlich auch weil die sportliche Perspektive ungewiss ist. Bernd Eichmann verlässt den Aufsteiger in Richtung FCS, einige Leistungsträger gehen nicht mit in die Oberliga, es dürfte eine schwere Saison für den SC Halberg-Brebach werden. Der Weg von jungen Talenten soll weitergegangen werden.
Der SC Halberg ist auch ein beliebter Verein unter ehemaligen Borussenspielern geworden, aktuell finden sich mit Manuel Schuck und Angelo da Col zwei im Kader wieder. Doch im Sommer verlassen sie den Verein in Richtung FC Wiesbach. In der Vergangenheit spielten beim SC schon Richard Manu nach seiner Station in Düsseldorf. Eric Seibert wechselte direkt von der Borussia dort hin. Marco Toppmöller, Alan dos Santos, Golden Chikere, Said Chouaib oder Björn Kriegshäuser, man könnte die Liste noch verlängern.

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Borussia Dortmund – Bayern München 5:2 | das DFB-Pokalfinale

Zum Saisonabschluss des deutschen Vereinsfußballs gab es abermals das große Duell der Dortmunder gegen die Bayern. Im Gegensatz zu den Duellen in der Liga war hier ein Unentschieden nicht genug und es zählte nur der Sieg. Einige Experten erwarteten sich deswegen leichte Vorteile für die Bayern. Sie spekulierten auf eine offensivere Ausrichtung Dortmunds und demzufolge mehr Räume für die Münchner. Außerdem hieß es, dass die Bayern „unmöglich fünf Mal in Folge gegen Dortmund verlieren könnten“. Jürgen Klopp und seine Mannschaft bewiesen jedoch das Gegenteil. Ein weiteres Mal legten sie mit der passenden Taktik die Bayern an die Kette. Doch obwohl das Ergebnis und die taktischen Ideen der Dortmunder eine andere Sprache sprechen mögen, so war dies keineswegs die stärkste Leistung der Schwarz-Gelben im Duell der Erzrivalen. Dennoch zeigten sie einige neue und hervorragende Gedanken, die zu Teilen sehr gut umgesetzt wurden. Allerdings spielten auch die Bayern leicht abgeändert. weiterlesen

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alles neu macht der Mai…

Die Gerüchteküche tritt das Pedal im Moment bis Anschlag, von Neuzugängen bis zum Rücktritt des Präsidenten ist alles dabei. Tatsache ist das die Stadt am Mittwoch den Bebauungsplan des Ellefelds auf der Agenda hat und es wohl ein Ergebniss der Verhandlungen gibt. Mehr zu dem Thema gibt es dann hier…
Zu dem Gerücht das Ferraro hinschmeißt, hab ich noch nichts konkretes gehört, allerdings verweis ich da gerne nochmal an die Mitgliederversammlung als er klar mehr Bereitschaft des Umfeldes forderte um ein Ziel zu sehen.
Nun zu den Neuzugängen hinter vorgehaltener Hand gelten Otto und Kizmaz vom 1.FC Saarbrücken als sicher, weitere haben wohl Angebote vorliegen. Na dann spekulieren wir einfach mal wie die zwei ins Team passen. Welche Positionen sie spielen ect.

Alexander Otto wurde im kasachischen Orlowka geboren, spielt aber schon seit frühster Kindheit im saarländischen Fussball. Von Saar 05 wechselte er schon früh zum größeren FCS, durchlief dort alle prägenden Altersklassen und debütierte unter Dieter Ferner in der Oberliga. Ferner formte den gelernten Rechtsverteidiger trotz junger Jahre zu einem Stammspieler, der den FCS bis in die dritte Liga führte. Dort feierte er sein Debüt am 3.Spieltag übrigens ausgerechnet mit einem 7:0 Sieg in Jena, einen seiner seltenen Treffer steuerte er mit dem siebten Tor bei. Danach folgten wenige Einsätze, bis er im Oktober zum Stammspieler wurde. Im Februar machte er dann sein letztes Spiel in der 3.Liga. Seine Bilanz 15 Spiele, 1 Tor, 2 Eigentore. Aduktorenbeschwerden beendeten ein Jahr das so hoffnungsvoll begann.
Das neue läutete sich nicht besser ein, schon in der Vorbereitung stoppten ihn Leistenbeschwerden. Dennoch stand er am ersten Spieltag gegen Borussia im Ellenfeld auf dem Platz. Seitdem ist er unverzichtbar für die Oberliga Reserve des FCS, selbst ein Muskelfaserriss konnte ihn diesmal nicht aufhalten. Das nicht vorhandene Vertragsangebot war wohl das letzte Zeichen für den Abschied. Schon im März als Forkel sein Konkurrent auf der rechten Abwehrsseite verletzt fehlte, fand er keine Berücksichtigung mehr von Trainer Luginger.

Was haben Johannes Wurtz, Jan Isaa und Abdul Kizmaz gemeinsam? Alle drei spielten gemeinsam in der B- und A-Jugend des FCS. Sowohl Kizmaz wie auch Otto wohnen im direkten Umland Neunkirchens. Kizmaz ist ein Sohn der Stadt. Der 20jährige ist Offensivallrounder seine Lieblingsposition die zehn, dank seiner Beidfüßigkeit kann er aber auch beide Aussenbahnen beackern. Immerhin 7 Tore in 12 Oberligaspielen stehen zu Buche, kein schlechter Schnitt. Er gilt als Pfeilschnell, einer der in den Schnittstellen der Abwehr auftaucht. In der Rückrunde gehörte er zum Kader der dritten Mannschaft kam immerhin auf 5 Kurzeinsätze. Was er drauf hat bewies er in dieser Saison als er in 7 Spielen in Folge, 7 Tore schoß und drei Vorlagen gab. Borussia erledigte er mit einem Dreier und einer Vorlage im Alleingang.

Mit Alexander Otto holt man einen rechten Verteidiger, das war bisher die Position des Kapitäns Christian Frank. Dessen Vertrag läuft bekanntlich aus…Kizmaz wäre fast für die komplette Offensive eine Alternative, mit seiner Schnelligkeit kann man ihn sich sowohl auf den Aussenbahnen vorstellen, mit Zug Richtung Tor, als auch auf seiner Lieblingsposition der zehn. Konkurrenten wären dort Pascal Stelletta und Selcuk Kaban. Kaban hat in der Vergangenheit schon nachgewiesen das er Aussen ebenso effektiv spielen kann. Gerade links mit dem immer stärker werdenden Cullmann. Kaban könnte so einen eventuellen Abgang von Jaba Bebua abdecken. Am Mittwoch soll es angeblich eine Vorstellung des Trainers und der ersten Neuzugänge geben, ob dann auch schon die Rede vom Stadion sein wird, darf man gespannt abwarten.

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Der vorläufige EM-Kader der deutschen Nationalmannschaft: Hat Löw richtig entschieden?

Am 7.Mai präsentierte der deutsche Bundestrainer Joachim Löw seinen EM-Kader in Rastatt der Öffentlichkeit. Dieses 27-köpfige Team wird zunächst ohne die Bayern-Spieler, die ja noch das Champions-League-Finale bestreiten, in das Regenerations-Trainingslager nach Sardinien reisen. Im zweiten Trainingslager in Südfrankreich wird dann auch der Münchner Tross zum DFB-Team stoßen. Anschließend wird der jetzige Kader am 29.5. um vier Spieler verringert. Nun werden die Diskussionen in Deutschland während dieser Zeit natürlich hochkochen und man wird sich die Frage stellen: Hat Löw die richtigen Spieler nominiert und wer fällt noch aus dem Kader? weiterlesen

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Borussia II: “Letzte Chance für den Klassenverbleib”

Ganz anders stellt sich die Situation von Borussia Neunkirchen II dar. Die Borussen sind Tabellenletzter. Sollten die SF Köllerbach aus der Oberliga absteigen, müsste sogar auch der Vorletzte die Saarlandliga verlassen. Und müssen, wenn der Abstieg vermieden werden soll, im Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr im heimischen Ellenfeld, gegen den Drittletzten 1. FC Riegelsberg gewinnen. Borussias Spielausschuss-Vorsitzender Martin Bach: “Das ist unsere letzte Chance für den Klassenverbleib. Unser Trainer Catalin Racanel ist nicht zu beneiden. Der Kader unserer Zweiten ist sehr klein, auch weil unsere finanziellen Möglichkeiten sehr eingeschränkt sind. Im Training sind meist fünf oder sechs Akteure. Da kann ein Trainer nicht viel einüben.” weiterlesen

Anm. Nicky: Es wirkt eher als wolle man die Entscheidung aussitzen, denn gefallen ist sie doch eigentlich schon lange…Es muß wie Hohn in den Ohren der Spieler klingen…

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die Oberliga…besser als ihr Ruf?

Oberliga…Bauernliga!..Kann man rund um Borussia jedes Jahr auf´s neue hören und lesen…Dabei kann so nen Scheiß wohl nur jemand äußern der sich mit dieser Liga keinen Stratz beschäftigt hat. Wenn es sich auf Gastgeber wie Roßbach, Salmrohr oder Mechtersheim als Orte handelt sicherlich, sportlich gilt das schon seit Jahren nicht mehr. Stefan Krämer schaffte mit der SV Roßbach drei Aufstiege, sorgte im letzten Jahr für ein unerwartet gutes Abschneiden und verließ nach 9 Jahren den Westerwald um Co-Trainer beim Drittligisten Bielefeld zu werden. Kontakte gab es schon als er sein Trainerexamen ablegte, als immerhin viertbester. Nach dem Markus van Ahlen den neu aufgestellten Club nicht in die Spur brachte, nutzte er seine Chance und beendete die jahrelange Talfahrt des Vereins. Kollege Stefan Ruthenbeck im Moment noch Trainer der Eintracht Glas Chemie Wirges soll ab kommender Saison den Zweitliga Nachwuchs und Amateurbereich auf Vordermann bringen. Schon im Sommer wurde er als TuS Coach des Regionalligisten Koblenz gehandelt.

Nicht nur die Trainer der Oberliga sind qualitativ besser geworden bestes Beispiel Ralf Gimmy…die von ihm entdeckten Korte Zwillinge versuchen gleich den Sprung um 3 Ligen und heuerten beim Zweitligisten Eintracht Braunschweig an. Einst bei Phoenix Schifferstadt groß geworden, mischten sie in der vergangenen Saison die Oberliga auf. Raffael Korte kann in seinem ersten Jahr bei den Löwen auf 11 Zweitligaeinsätze zurückschauen, sein Bruder Gianluca auf immerhin vier. Ein weiterer Spieler aus der Oberliga Südwest ist Pierre Merkel der vorletzte Saison noch für Waldalgesheim auf Torejagd ging, bevor ihn der letztjährige Meister Idar/Oberstein verpflichtete. Auch er machte im Sommer den Schritt Richtung Zweitklassigkeit und wechselte ebenfalls nach Niedersachsen. Sechs Tore in 13 Spielen für die Reserve ließen Trainer Lieberknecht aufhorchen und so kamen noch zehn Kurzeinsätze bei den Profis mit zwei Toren hinzu. Man darf gespannt sein wie sich das Trio in seinem zweiten Profijahr schlagen wird. Einer der sich gleich zu einem Stammspieler entwickelte ist Smail Morabit. Letztes Jahr noch in Köllerbach tätig, konnte der gebürtige Forbacher nach diversen Verletzungen die schon fast das Aus als Profifussballer bedeuteten nochmals einen Versuch in Liga 3 wagen. Bei Rot-Weiß Erfurt kam der Offensivakteur auf 32 Spiele mit neun Toren und neun Assists.

Aber die Liga ist nicht nur ein Sprungbrett nach oben, illustre Namen die in der Vergangenheit als große Talente galten tummeln sich genauso wie “Fussballrentner” auf den Sportplätzen des Südwestens. Ob ehemalige FCK Profis wie Riedl oder Reinert beim FKP, Nenad Simic beim SV Gonsenheim oder Dino Toppmölller der die Familientradition beim FSV Salmrohr fortsetzt. Nicht zu vergessen all die Namen die samstäglich im Borussen Trikot zu bewundern waren. Die Oberliga ist besser als ihr Ruf…

Zwar gab es in den letzten zwei Jahren ein Qualitätsverlust was das die Stärke betrifft, aber das ist glaub ich dem allgemeinen Jugendwahn geschuldet. Nicht nur in der Nationalelf oder bei Borussia Dortmund setzt man auf die Jugend. Das der Trend erst so spät Einzug gehalten hat, liegt an der allgemeinen Entwicklung der Nachwuchsleistungszentren die bekanntlich erst seit Beginn des Jahrtausends Linzenzauflage wurden.
Auch im Amateurbereich haben sich mittlerweile die Spieltaktischen Veränderungen durchgesetzt. Das Positions- und Manngebunde Spiel wurde abgelöst durch taktisches Verschieben im Raum. Die einzelne Position findet heute im Offensiv wie Defensivspiel statt. Das Torhüterspiel erfordert heute einiges mehr als die Linie oder die Beherrschung des 5-Meter Raums. Neben einer “besseren” fussballerischen Ausbildung, erfordert das auch ein mehr an taktischem Verständniss. Ein Spieler muß heute viel mehr ein Spiel lesen können.

der Altersdurchschnitt der Oberliga beträgt 23.4 Jahre

Beste Beispiele sind die sogenannten Kleinen, im vergangenen Jahr Roßbach und Mechtersheim, in diesem Jahr sicherlich Gonsenheim oder Ludwigshafen. Vereine die vorallem auf gut ausgebildete Spieler setzen, auf Talente aus der Region. Einer der vielleicht als der Nächste für den Sprung nach oben gilt ist Milot Berisha vom TuS Mechtersheim. Vor zwei Wochen machte er die zwei Tore zum 2:2 in Mechtersheim. Mit gerade einmal 20 Jahren hat er es in der offensivschwächsten Mannschaft der Oberliga Südwest auf immerhin 8 Tore in 24 Spielen geschafft. Soviel wie aktuell der beste Borussenschütze Jaba Bebua. Sein fussballerisches Rüstzeug bekam der Linksfuß in der U-17 des FCK und der U-19 des SV Waldhof. Ob er nächstes Jahr noch in der Oberliga spielen wird hängt wohl vom Klassenerhalt der stark abstiegsgefährdeten TuS ab. Sein Vertrag für die Oberliga wurde erst vor ein paar Wochen um ein Jahr verlängert. Ein weiterer Rohdiamant dürfte Rufat Dadachev von der SV Gonsenheim sein. Laut transfermarkt.de läuft sein Vertrag im Sommer bei den Rheinhessen aus. Dadachev wechselte schon in der Jugend zur SV Gonsenheim, Trainer Aydin Ay holte ihn vor der Saison aus der A-Jugend zu den “Aktiven”. Seitdem schoß er elf Tore in 25 Spielen und gab 9 Vorlagen, für einen 20jährigen in seiner Debütsaison schon eine Hausnummer.

Auch in der nächsten Saison wird sich der Trend fortsetzen allein der FKP und Arminia Ludwigshafen haben bisher schon 6 A-Jugendliche unter Vertrag genommen. Andere Vereine haben auch schon das ein oder andere vermeintliche Talent verpflichtet. Man darf gespannt sein wie sich die Liga in Zukunft entwickelt, ob sie wieder stärker wird hängt wohl auch davon ab das sich die Spieler nicht nur durchsetzen, sondern den ein oder anderen Sprung in den nächsten Jahren nach vorne machen.

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Paukenschlag beim SV Roßbach: Der Rheinlandpokal-Finalist plant neue Saison trotz Vertrags bis 2013 ohne Coach Schmickler

Fußball – Paukenschlag beim SV Roßbach/Verscheid: Der Verein aus dem Wiedtal, 1968 gegründet, steht vor seiner erfolgreichsten Saison in der Vereinsgeschichte mit dem erneuten Klassenverbleib in der Oberliga Südwest und dem möglichen Gewinn des Rheinlandpokal-Wettbewerbs, der verbunden ist mit dem Einzug in den DFB-Pokal. Und dennoch endet die erfolgreiche Arbeit von Trainer Achim Schmickler (Vertrag bis 30. Juni 2013) bereits am 30. Juni dieses Jahres. “Die Probleme im Umgang zwischen Vorstand und Umfeld mit dem Trainer wurden immer größer. Eine Weiterbeschäftigung über das Saisonende hinaus hätte langfristig wenig Sinn gemacht. Wir wollen eine saubere Lösung im beiderseitigen Einvernehmen und werden die Saison definitiv bis ins Finale mit ihm weiter bestreiten”, schließt SVR-Präsident Ingo Dittrich eine kurzfristige Trennung aber kategorisch aus. weiterlesen

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